Für viele Russlanddeutsche ist Silberborne (Серебряные Ключи [Serebrjanye Kljutschi]) ein gut bekannter Topos. So heißt die erste nach dem 2. Weltkrieg neu gegründete Ansiedlung der Russlanddeutschen im Zentralrussland (ca. 200 km südlich von Moskau), die viele Zwangsflüchtlinge aus Mittelasien und Kasachstan in den 1990ern als der Durchgangs- bzw. Integrationsstandort auf dem Weg nach Deutschland gebrauchen konnten.

Grundsätze des Vorhabens Integrationsgemeinschaft Dortmund Silberborne:

- Intellektuelle und psychologische Rehabilitation der Russlanddeutschen durch die zielgruppenbezogenen Bildungsprogramme und die Aufklärungsarbeit

- Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens als die wichtigsten Bestandteile der deutschen und europäischen Wertsysteme

- Förderung und Fortentwicklung der interkulturellen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen aus Familienkreisen mit Migrationshintergrund

- Förderung der Volks- und Berufsbildung, Erarbeitung und Durchführung der zielgruppenbezogenen Berufsorientierungsprogramme

- Unterstützung der Initiativen zur Umsetzung des Informationsfreiheitsgestzes

- Rechtsschutz im Alter

 

Leben einzeln und frei

wie ein Baum und dabei

brüderlich wie ein Wald,

diese Sehnsucht ist alt.

Nazim Hikmet (1902-1963)

 

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